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    Sein ganzer Stolz: das Rennauto

    Formel Vau Rennwagen auf der Basis von VW Käfer Teilen

    Auszug aus der Internetseite:

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    „Ehrgeizige Eigenbauer sind auch Hersteller“

    Die boomende Formel Vau Szene brachte wirkliche, auf Profit angelegte Herstellerunternehmen, wie beispielsweise Kaimann und Austro Vau in Österreich oder Fuchs, Olympic (MAHAG), Karringer und MoTuL in Deutschland oder in Skandinavien RPB oder Veemax hervor. Sie regte zudem etablierte Rennwagenfirmen wie Lola oder Royale dazu an, Rennfahrzeuge für die aufstrebende Talenteschmiede Formel Super Vau zu bauen. Sie motivierte aber auch viele Eigenbauer. Durch die Großserientechnik lag es für viele Tüftler nahe, selbst zum Zeichenbrett und dann zum Schweißgerät zu greifen und sich den eigenen Rennwagen so zu bauen, wie er aus ihrer Sicht idealerweise hätte sein sollten. In der Blütezeit der Serie entstanden daher ungezählte Eigenbauten, meist als Unikate oder in Kleinststückzahlen, die im Laufe ihres Rennwagenlebens weiterentwickelt wurden. Das ist typisch „Formel Vau“ und in anderen Monopostoserien kaum, keinesfalls aber in diesem Umfang zu finden. Die Eigenbauten waren in der Formel Vau ein fester und bedeutsamer Teil der Hersteller-Szene. Sie hießen unter anderem Alvenius, Christman, Freudiger, Javado, Monaco, Steck, Hick, Pichl, Skydiver, Paljar Mato, Utz oder Killroy. Einige Leser werden diese Auflistung sicher nicht teilen, denn die Grenze von Eigenbau und „Hersteller“ ist flexibel. War es jetzt ein Eigenbau-Unikat oder das Einzelstück eines (vermeintlichen und damals zukünftigen) „Herstellers“? Diese Frage wird immer wieder heiß diskutiert in den einschlägig informierten Kreisen der Historischen Formel Vau Europa.
    Will man wie in dieser Curbs-Reihe den Herstellerzyklus der Formel Vau und Super Vau markieren, dann würde ohne diese Eigengewächse etwas für die Formel Vau Typisches fehlen. Zudem ist es auch aus technischer Sicht interessant, diese zum Teil sehr einfallsreichen Konstruktionen einem interessierten Blick zu unterziehen. Denn: „Auch Eigenbauer sind Hersteller!“
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    Pichl

    Steckbrief

    Nummer: HFVE-FV-1965-066
    Fahrzeug registriert am: 04.02.2012
    Formel Vau 1300 Zweivergaser
    Hersteller: Pichl
    Baujahr: 1965
    Originalzustand: Nein
    Änderungen: nach Reglement 1972 aufgebaut
    Aktuelle Fahrzeugpapiere: Nein
    Alte Fahrzeugpapiere: Nein
    Aktueller Besitzer: bekannt